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Stadtleben | Andrea Maria Dusl | aus FALTER 14/07 vom 04.04.2007

REKONVALESZENZ Nach einem Schlaganfall war Österreichs berühmtester Talkmaster und "Falter"-Kolumnist monatelang außer Gefecht. Jetzt predigtdient Hermes Phettberg wieder. Was ist inzwischen alles passiert, wie geht es ihm jetzt?

Wenn man bei Hermes Phettberg aus dem Haus tritt und sich im Augenblick der Gehsteigberührung um neunzig Grad gegen den Uhrzeigersinn dreht, kann man ohne gröberen Richtungswechsel geradewegs bis Reggio di Calabria wandern. Vor Hermes Phettbergs Haustüre in der Gumpendorfer Grabnergasse beginnt sozusagen der Weg nach Süden. Nach Süden wandte sich Hermes am 23. Oktober vergangenen Jahres, bei seinem bis dahin ersten Gang auf ein Sozialamt.

Auf dem Weg zum Amtshaus Margareten sah Hermes Phettberg, wie er sich erinnert, alles doppelt. Zwei Tage vorher hatte das Zwiegesicht begonnen, bei einem Happening in der Wiener Sargfabrik - er musste eine Stunde regungslos in einem Sarg liegen. Auf dem Weg zum Sozialamt sah Phettberg vier Wienzeilen, zwei Rampers-torffergassen


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