Des Kaisers neues Kipferlbad

Politik | Herwig. G. Höller und Christian Maier | aus FALTER 14/07 vom 04.04.2007

GEMEINDEN Ortskaiser können in der Steiermark schalten und walten, wie sie wollen. Fixe Richtlinien für die Vergabe von Landesgeldern gibt es nicht, der Gemeindeaufsicht sind oft die Hände gebunden. Das rächt sich.

Gute Freunde werden sie wohl keine mehr, dafür kennen sie sich zu lange. Den SPÖ-Bürgermeister von Pölfing-Brunn Horst Pölzl und seinen peniblen, schwarzen Gemeindekassier Karl Michelitsch verbindet nur die gemeinsame Arbeit im Gemeinderat. Ansonsten haben sie wenig gemein, Scharmützel stehen an der Tagesordnung. Michelitsch beschwert sich gerne, dass der Bürgermeister ihm keinen Zutritt zu wichtigen Akten gewähre, Pölzl kontert, dass der Kassier die Akten illegal kopieren würde. Auch Klagsdrohungen wurden bereits ausgesprochen, nie war aber die Situation so angespannt wie jetzt, nachdem Michelitsch eine Aufsichtsbeschwerde gegen den Bürgermeister einbracht hatte.

Der Vorwurf des Kassiers: Pölzl hätte die Gemeinde an den Rand der Zahlungsunfähigkeit geführt und


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