Museumsquadrant

In die Tiefe

Kultur | Fabian Wallmüller | aus FALTER 14/07 vom 04.04.2007

Wer hätte das gedacht: Als das spanische Architektenduo Nieto Sobejano Ende 2006 den Wettbewerb für die Neugestaltung des Museumsquadranten Joanneum samt Neubau gewann, war dies bereits der zweite Coup der Spanier in der steirischen Landeshauptstadt. Nur ein Jahr zuvor waren sie Sieger beim Wettbewerb für den Dachausbau des Kaufhauses Kastner & Öhler gewesen - ihr vielbeachtetes Projekt soll nach langer Diskussion mit der Unesco ab Herbst 2007 umgesetzt werden. Anders als bei Kastner & Öhler wählten die Architekten für den Neubau am Museumsquadranten die umgekehrte Strategie: Ihr Entwurf geht in die Tiefe. Eine Konsequenz aus den Querelen mit der Unesco? "Nein", sagt Gerhard Eder vom Grazer Partnerbüro eep architekten, "Vorgabe des Wettbewerbes war es, ein verbindendes Besuchergeschoß zwischen den bestehenden Museen in der Rauber-und Neutorgasse sowie der Landesbibliothek in der Kalchberggasse zu schaffen". Nachdem eine oberirdische Bebauung auch vom Denkmalschutz so gut wie ausgeschlossen


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