Der Drachen im Rachen

Stadtleben | Wolfgang Kühnelt | aus FALTER 14/07 vom 04.04.2007

NEUES LOKAL Die Werkstadtküche, so nennt sich ein neues Beisl in der Sporgasse. Geboten werden Kultur und Kulinarik aus Indien und Tibet.

Vor wenigen Tagen eröffnete im Zentrum von Graz ein Restaurant, das zum Geheimtipp für neugierige Genießer werden könnte. Die ersten Gäste kamen allerdings nicht aus den Reihen der Innenstadt-Prominenz, sondern aus dem Bereich Kunst und Kultur. Die Werkstadtküche ist schließlich kein gewöhnliches Speiselokal, sondern die Nachfolgerin des legendären Teranga. In einem Hinterhof in der Sporgasse gelegen und beim ersten Besuch nicht leicht zu finden. Wo früher der nunmehrige Wirt des Megaphon-Cafés, Bambo Rauter, seinen Kochlöffel schwang, stehen künftig ein Künstler aus Indien, eine Studentin aus Tibet und weitere Gastköche abwechselnd am Herd.

Der Name Werkstadtküche zeigt die Anbindung an Joachim Baurs Werkstadt Graz, die seit zwanzig Jahren Wissenstransfer in Sachen Kunst zwischen der Steiermark und dem Rest der Welt organisiert. In dem


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