Zwergerlgarten & WG

Politik | Nina Horaczek | aus FALTER 15/07 vom 11.04.2007

KINDER Drei Viertel aller Österreicher finden, kleine Kinder gehören nicht in die Kinderkrippe, sondern sollen in der Familie betreut werden. Und wie halten es die Politikerinnen und Politiker?

Maximilian wohnt in einer WG. Und das seit seiner Geburt. "Als ich 1993 meinen Sohn bekommen habe, ist meine Mutter zu uns in die Wohnung gezogen", erzählt die alleinerziehende Mutter und Wirtschaftsstaatssekretärin Christine Marek (ÖVP), "dadurch konnte ich in der Karenz geringfügig in einem Cateringunternehmen arbeiten und mich politisch engagieren." Wäre die Oma nicht gewesen, hätte Marek ihr Kind zur Tagesmutter gegeben. "Weil ich finde, dass dort die Atmosphäre häuslicher ist als in einer Kinderkrippe", sagt die Staatssekretärin. "In der Krabbelstube sind wir nie allein", trällerte Karl Öllinger, als er seine ältere Tochter 1980 in die Kindergruppe begleitete. Dort musste der Grün-Politiker - wie alle Väter - Mittagessen kochen, die Kleinen zum Mittagsschlaf überreden und im


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige