Krimi ohne Täter

Kultur | Michael Omasta | aus FALTER 15/07 vom 11.04.2007

FILM In Philippe Liorets "Keine Sorge, mir geht's gut" zerstört ein schrecklicher Verlust die gepflegte Langeweile einer französischen Vorstadt.

Es ist der 25. August. Lili kommt aus Barcelona nach Paris zurück. Vater und Mutter holen sie vom Busbahnhof ab. Schon auf der Heimfahrt rücken sie mit einer unangenehmen Nachricht heraus. Vor fünf Tagen hätte Loic nach einem Krach mit ihnen seine Gitarre eingepackt und sei von zu Hause abgehauen.

Lili und Loic sind 19. Ein geheimnisvolles Band verbindet die beiden Zwillinge. Irgendwie ahnt Lili, dass die Eltern ihr nicht die ganze Wahrheit erzählt haben, doch sämtliche Versuche, mehr über die Umstände des plötzlichen Verschwindens ihres geliebten Bruders herauszufinden, bleiben ohne Ergebnis; die Mutter verfällt sofort in tiefes Schweigen, der Vater dreht apathisch den Fernseher auf.

"Keine Sorge, mit geht's gut" (Original: "Je vais bien, ne t'en fais pas") ist einer jener Filme, bei deren Besprechung man nur schwer umhin kommt, den Schluss


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