"Ich kenne keine Scheu"

Politik | Julia Ortner | aus FALTER 16/07 vom 18.04.2007

SPÖ Sozialminister Erwin Buchinger über sein öffentliches Privatleben, den Kampf um die Mindestsicherung, gemeinnützige Jobs für Asylwerber und darüber, warum er Pinzgauer Burschen so gern beim Raufen zuschaut. Heute beiger Anzug, zart lachsrosa Hemd, der erste Knopf offen, natürlich keine Krawatte. Mit seinem lockeren Stil übt Sozialminister Erwin Buchinger schon einen gewissen Einfluss auf sein Umfeld aus. Nicht nur auf die Beamten im Büro am Stubenring, nein, auch auf die Ministerkollegen scheint der 51-jährige Sozialdemokrat abzufärben. "Jetzt hat es bereits einen Ministerrat gegeben, bei dem ich nicht der Einzige ohne Krawatte war", sagt Buchinger.

Der ehemalige Salzburger Arbeitsmarktservice-Chef, der erst 2004 als Soziallandesrat in die Salzburger Landesregierung wechselte, mag lässig auftreten, doch er hat einen harten Job. Buchinger soll das sozialpolitische Profil der SPÖ aufpeppen und ringt derzeit mit den Bundesländern um die Finanzierung zweier Vorzeigeprojekte


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