"Wir werden überrollt"

Politik | Ingrid Brodnig | aus FALTER 16/07 vom 18.04.2007

FACHHOCHSCHULEN Während Unistudenten von der ÖH vertreten werden, fehlt den Fachhochschülern eine bundesweite Lobby. Das soll sich ändern.

Philipp Hense hat die Nase voll. "Im Regierungsprogramm steht, Studierende können sich durch gemeinnützige Arbeit ihre Studienbeiträge refundieren lassen. Die Fachhochschulen sind aber davon ausgenommen", erzählt der Student der Grazer Fachhochschule (FH) Joanneum. Es ist nicht das einzige Beispiel, an dem Hense die Benachteiligung von Fachhochschülern beklagt. "Wir werden immer wieder überrollt, weil wir keine bundesweite Vertretung haben", meint er. Denn während die Studenten der Universitäten und Pädagogischen Akademien (Pädaks) von der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) repräsentiert werden, sind die Fachhochschulen nicht Teil der ÖH und haben keine eigene Lobby. Die Vertretung beschränkt sich dort auf gewählte Jahrgangs-, Studiengangs- und manchmal FH-Sprecher.

Das könnte sich aber bald ändern. Hense ist Obmann des VFFH,


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