Der Küniglberg hat gekreißt

Medien | Klaus Nüchtern | aus FALTER 16/07 vom 18.04.2007

ORF NEU Die lange angekündigte Großreform des ORF-Sendeschemas entpuppt sich nach der ersten Woche als behutsames Reförmchen mit einigem Potenzial, Anlaufschwierigkeiten und Rohrkrepierern.

Alles versprach einen glanzvollen Tag, allen voran die Wetterprognose. Vom Dach des Fernsehstudios konnte man die Kuppel der Otto-Wagner-Kirche golden in der Vormittagssonne glänzen sehen, die Kamera schwenkte über ein vorzeitig frühsommerliches Wien, und am linken unteren Bildschirmrand prangte ein neues Logo: ZIB 9:00. Dienstag, 10. April 2007: Der Küniglberg hatte gekreißt, und die größte Reform aller Zeiten (Gröraz) ward geboren. Der Ausstieg aus dem Eurofighter-Vertrag schien wieder zur seriösen Option zu werden, ORF-Korrespondent Stefan Gehrer stand vor dem Verteidigungsministerium, die Fahrradfahrer hinter ihm winkten, und dann schaltete die neue 9-Uhr-"ZiB" live zu ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz.

Der Mensch im Mittelpunkt

Über Wochen hatte der ORF die Gröraz im Stile einer spätsowjetischen


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