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Kultur | aus FALTER 16/07 vom 18.04.2007

ZEITGESCHICHTE

Bruno Kreisky:

Erinnerungen. Das Vermächtnis des Jahrhundertpolitikers

Die Ära Kreisky dauerte von 1970 bis 1983. Unter dem Kanzler Bruno Kreisky, dieser unwahrscheinlichen Erscheinung eines jüdischen Österreichers großbürgerlicher Herkunft und sozialistischer Gesinnung, errang die SPÖ zum ersten und letzten Mal nicht nur absolute Mehrheiten bei Wahlen, sondern auch die politische Hegemonie im Land. In den späten Achtzigerjahren erschienen nacheinander zwei Memoirenbände Bruno Kreiskys; ein dritter wurde posthum aus seinen Schriften zusammengestellt. Kreisky diktierte seine Erinnerungen in seinem Sommerhäuschen auf Mallorca im Gespräch mit dem Berliner Verleger Wolf Jobst Siedler, dem Journalisten Joachim C. Fest, seiner Mitarbeiterin Margit Schmidt und dem Historiker Oliver Rathkolb. Später überarbeitete der Kanzler die Abschriften mehrfach, sodass sie tatsächlich als seine Texte gelten können.

Rathkolb hat nun aus den ersten beiden Bänden ein 500 Seiten starkes


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