Umsatteln auf 3.0

Stadtleben | Florian Obkircher | aus FALTER 16/07 vom 18.04.2007

SZENE Die Euroranch, Wiens Steckenpferd in Sachen Musikblogging, feiert einen Relaunch im rhiz.

Am Web 2.0 gibt's kein Vorbeikommen mehr. Der mitteilungsbedürftige User schließt auf Myspace.com virtuelle Freundschaften, schreibt Onlinetagebuch und lässt mittels Wikipedia den Rest der Welt an seinem Wissen teilhaben. Davon weitgehend unbeeindruckt zeigt sich Klaus Makotter, Gründer des Wiener Musikweblogs Euroranch, und meint augenzwinkernd: "Wir waren schon zur Jahrtausendwende Web 2.0, unsere künftige Vorreiterrolle ist noch gar nicht abschätzbar."

Seit sieben Jahren stellen die Redakteure von Euroranch.org täglich Musik zwischen europäischer Elektronik und schwelgerischem Alternative-Country inklusive Kurzrezensionen in Form von Postings auf ihrer Website zum Stream bereit. Sie arbeiteten also schon lange bevor das Kind seinen Namen hatte, mit den typischen Charakteristika der sogenannten zweiten Evolutionsstufe des Internets, dem Web 2.0. Um humoristisch auf diesen konzeptuellen


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