Auf Messers Schneide

Politik | Wolfgang Kühnelt | aus FALTER 17/07 vom 25.04.2007

FUSSBALL Geht der GAK zum Teufel oder darf er nächste Saison zumindest in der zweithöchsten Spielklasse mitspielen? Eine entscheidende Woche für einen Verein, der bereits 105 wechselvolle Jahre auf dem Buckel hat.

Die Geschehnisse jetzt sind für mich sozusagen der zweite große Hammer", sagt Winfried Schelch. Der zweifache Großvater, der sich auf seiner Visitenkarte als "Flaneur" bezeichnet, ist das Gegenteil eines Fußball-Hooligans. Weißhaarig, elegant und auch an Spieltagen ohne Trikot, Vereinsschal oder Fahne unterwegs, wirkt er selbst in den schlimmsten Phasen eines Fußballspiels gelassen und souverän. Sein Auftreten erinnert an die Zeit, als der GAK noch als "Beamtenverein" galt und so mancher die Langfassung des Namens mit "Grazer Akademiker Klub" angab. Schelch ist seit 55 Jahren aktiver GAK-Fan. Im Frühjahr 1974, knapp vor dem Zwangsabstieg des GAK in die 2. Liga, war er Stadionsprecher in der Körösistraße. Von 1983 bis 1985 übte er dieselbe Funktion im alten Liebenauer


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