Herbert Brandl

Am Gipfel

Kultur | aus FALTER 17/07 vom 25.04.2007

Herbert Brandl wurde 1959 in Graz geboren, galt als prominenter Vertreter der Generation der "Jungen Wilden", studierte, arbeitet und lebt in Wien, wo er sich seit kurzem seine erste Wohnung mit seiner Lebensgefährtin teilt. "Ich habe sonst im Atelier gewohnt", sagt der Künstler. Seine Arbeiten waren in Dutzenden Einzelausstellungen auf der ganzen Welt zu sehen, in Graz zuletzt im Jahr 2002 im Künstlerhaus und in der Neuen Galerie, wo er seine Bilder 1981 auch erstmals in einem größeren Rahmen präsentierte. Rund um das Jahr 2000 begann Brandls "gebirgige Phase", großformatige, unbetitelte Bilder von Bergen, die nach fotografischen Vorlagen aus Hochglanzkatalogen entstanden. Seit 2004 lehrt Herbert Brandl auch an der Kunstakademie Düsseldorf. Ein noch unerfüllter Wunsch bleibt eine gemeinsame Ausstellung mit Bruno Gironcoli, von dem Brandl einige Skulpturen besitzt. Bei der 52. Kunstbiennale von Venedig wird Brandl im österreichischen Pavillon rund zwanzig neue Gemälde zeigen.

La Biennale di Venezia, Giardini, Venedig, 10.6.-21.11. Die Ausstellung im österreichischen Pavillon wird am 8.6., 18 Uhr eröffnet, www.biennale07.at.


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