Harte Jobs

Kultur | Thomas Wolkinger | aus FALTER 17/07 vom 25.04.2007

FORUM FESTIVAL Die Kunstwanderarbeiterin Miriam Mone wird für eine Woche sesshaft. Mit fixen Arbeitszeiten - mitten in der Grazer Herrengasse.

Miriam Mone ist noch ein wenig müde. Erst gegen neun Uhr (vormittags) hat sie die Eröffnungsparty des "Gold"-Festivals im Forum Stadtpark verlassen. Zuvor hat sie die halbe Nacht an ihrem Laptop verbracht und im Veilchen, dem Club im Keller des Forums, Visuals produziert, damit die dort fröhlich Tanzenden auch etwas zum Schauen haben. "Die einen kellnern, die anderen machen Visuals", sagt sie. Zur Kunst verklären will sie diese Arbeit nicht, auch wenn sie etwas damit zu tun hat. Denn die Sequenzen und Zeichen, die sie im Club zur Musik rekombiniert, sind Ergebnis einer Tätigkeit, die Mone mit "Jagen und Sammeln" umreißt. Abfallprodukte, Zwischenergebnisse ihrer grafischen, ihrer Video- und ihrer künstlerischen Arbeiten, die Miriam Mone, 1983 in Judenburg geboren, in erstaunlicher Vielfalt produziert, seit sie mit 15 Jahren an der Grazer Ortweinschule


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