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Nahversorgung mit Muttern

Stadtleben | Maria Motter | aus FALTER 17/07 vom 25.04.2007

Das Prinzip, Möbel nach dem System Steckbaukasten zusammenzusetzen, schlägt böse zu, wenn Schrauben locker sitzen, Dübel fehlen und niemand im nahen Freundeskreis einen gut sortierten Handwerker-Haushalt hat. Inklusive Black & Decker. Seit kurzem kann man sich Leihgeräte mitten in der Stadt nach Hause holen: Elektrische Bohrmaschinen, Winkelschleifer, Schleifmaschinen, Akkuschrauber und Kabeltrommeln gibt es in der neu eröffneten Eisenhandlung am Franziskanerplatz. Tief hängen die Lampenmodelle über der Budel in Werner's Elektroladen, dahinter taucht Werner Raunacher auf. "Alles" ist eines seiner häufigsten Wörter und auf Augenhöhe hängen die Lampen wohl, damit die Stammkundschaft der älteren, kleinen Frauen die Schirme gut betrachten kann. Wer nicht sofort sieht, was er sucht, für den zieht Raunacher Kataloge unter dem Verkaufstisch hervor. Sämtliche Ersatzteile sind in drei Tagen erhältlich. Fünfzig kaputte Lampen, Rasierapparate und Radios macht Raunacher jeden Monat


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