Copa Canale

Stadtleben | Martina Stemmer | aus FALTER 17/07 vom 25.04.2007

DONAUKANAL Fressbuden, Fitnessfähren, schwimmende Schwimmbecken: Die Kommerzialisierung des hippsten Stadtgewässers schreitet voran.

Schön langsam wird's eng. Dabei ist der Kanal 17 Kilometer lang, Platz gäbe es also genug. Das Problem ist nur: Die meisten wollen sich zwischen Roßauer- und Aspernbrücke breitmachen. Kommen alle Projekte wie geplant, wird sich das Erscheinungsbild des Donaukanals in den nächsten Jahren massiv verändern. Am beziehungsweise im grau-grünen Stadtgerinne soll's irgendwann ein weiteres schwimmendes Schwimmbecken, einen zum Nobelfitnessstudio umfunktionierten Lastenkahn, ein Hotel, eine Kaffeerösterei und noch mehr Trink- und Fressbuden geben.

Vor zwei Jahren gab die Stadtregierung einen Folder zur Zukunft des Donaukanals heraus. Ein Teil der darin vorgestellten Projekte - etwa das Badeschiff vor der Urania oder das Zaha-Hadid-Haus nahe der Spittelau - wurde realisiert, ein paar hat man wieder verworfen, von anderen liegt die Zukunft noch im Dunkeln. Darüber,


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