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Stadtleben | Maria Motter, Tiz Schaffer und Gregor Schenker | aus FALTER 18/07 vom 02.05.2007

Steirerinnen und Steirer der Woche

Den poetischen Titel "Dinge von größter Leichtigkeit" hat Regisseur Markus Mörth für seine erste Kino-Doku gewählt. Während der Absolvierung seines Zivildienstes begleitete Mörth vier Flüchtlinge mit der Kamera im Caritas-Heim St. Gabriel und auf kurzen Wegen durch Graz, stets mit respektvoller Distanz. "Mit 31 Zivildienst zu machen, ist schon ein Stück", schmunzelte Mörth nach der Premiere im UCI Annenhof. Neben Robert Reithofer von Isop, vielen Caritas-Mitarbeitern und Schauspielerin Lena Wiesbauer war auch Hajdin Hasani, einer der porträtierten Asylwerber, im Publikum. Schultergeklopft wurden Mörth und sein Kameramann Oliver Wendlinger von "Sechs Tage und die Mopedfrau"-Regisseur Alfred Schwarzenberger. Wendlingers Lieblingsregisseur ist Gus Van Sant - das sieht man: Die Enge des Flüchtlingslebens fangen seine schwebenden, ruhigen Steadycam-Bilder grandios ein. Ein Film, für den man sich unbedingt Zeit nehmen sollte.

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Der Londoner Public


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