Bildungsministerin Claudia Schmied

"Dreier als Schicksalsfrage"

Politik | aus FALTER 18/07 vom 02.05.2007

Bei ihrem Amtsantritt rechnete kaum jemand damit, dass Bildungsministerin Claudia Schmied (SPÖ) die Gesamtschule noch in dieser Regierungsperiode zu einem öffentlichen Diskussionsthema würde machen können. Jetzt bastelt so gut wie jedes Bundesland an Gesamtschulprojekten, Wien wollte die gemeinsame Schule sogar flächendeckend einführen. Bildungsministerin Schmied über die Gesamtschule, frustrierte Schüler und wieso sie selbst gerne in die Schule ging.

Falter: Überrascht es Sie, dass die Landeshauptleute sich plötzlich an Vorschlägen zur Gesamtschule gegenseitig überbieten?

Claudia Schmied: Nein. Ich führe schon seit Wochen Gespräche mit Vertretern von Wien, der Steiermark, Niederösterreich, Oberösterreich, dem Burgenland und Kärnten. Die jetzige Dynamik freut mich sehr.

Wäre es nicht klüger, sich auf ein gemeinsames, bundesweites Konzept zu einigen, als überall Einzelprojekte sprießen zu lassen?

Ganz und gar nicht. Quer durch die Parteienlandschaft zeichnet sich die Bereitschaft


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