Knecht

Live vom Thermophor

Politik | aus FALTER 18/07 vom 02.05.2007

Also lieg ich am Sofa auf meinem kleinen Alte-Damen-Thermophor, Stufe 2, manchmal Stufe 3, lese Zeitschriften und sehe fern, weil ich nach den tollen Büchern der Damen Marisha Pessl und A. M. Homes ums Verrecken nicht in die "Dorfpunks" von Rocko Schamoni reinfinde, so schnuckinger der Herr sonst auch sein mag. Ich sehe, was so kommt. Egal, was kommt. Ist nicht viel Erhebendes dabei, außer "Ellen", "Dr. House" und, darüber muss ich mich sehr wundern, "Vier Frauen und ein Todesfall". Das ist lustig, entschieden lustiger als früher, ich lache mindestens sieben Mal, ein Spitzenschnitt für eine österreichische TV-Produktion, wofür, wie ich dann recherchiere, offenkundig Rupert Henning zur Verantwortung zu ziehen ist, bzw. seine Co-Autorenschaft. Das erklärt alles.

Nach vier Tagen strengem Liegen, zwei Infusionen und ein paar feinen Pillen, die mir die gute Mutter Urban aus ihrer Arztpraxis vorbeigebracht hat, erlaubt mir mein Hexenschuss fast schmerzfreies Umdrehen. Und ich kann meine


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