A bissl oasch is jeda

Sebastian Fasthuber | Kultur | aus FALTER 18/07 vom 02.05.2007

MUSIK Die Wiener Band Kreisky hat einen gewichtigen Namen, geilen Rock und gute Texte - und sie hat es faustdick hinter den Ohren.

Von sich selbst behaupten Kreisky ungeniert: "Im Prinzip machen wir Deutschrock." Keine Angst, auf ihrem Debüt beweisen die vier Wiener erstens, dass Rock mit deutschsprachigen Texten auch ohne den üblichen Befindlichkeitskram zu haben ist. Zweitens liefern sie den Beweis, dass ein österreichischer Ein- und Zungenschlag nicht zwangsläufig in Richtung Austropop führen muss.

Was haben Kreisky, was andere Bands nicht haben? Zunächst haben Franz Adrian Wenzl (Gesang, Orgel), Martin Max Offenhuber (Gitarre), Gregor Tischberger (Bass) und Klaus Mitter (Schlagzeug) gute, mitunter sehr böse Texte. "Es geht darum, auch die unschönen Seiten an sich ranzulassen und zu reflektieren", sagt Wenzl über Songs wie "Probleme mit der Fragestellung". "Da braucht man keinen großen fiktiven Icherzähler vorschieben, das bin ich mit meiner Eifersucht oder meinem Neid." Kreisky

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