Bass und Bässer

Kultur | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 19/07 vom 09.05.2007

FESTWOCHEN Das neue Ding aus London heißt Dubstep. Im Rahmen der Reihe "Into the City" kommen dessen Protagonisten nach Wien.

Dubstep, brauch ma des überhaupt? Ein wenig Vorsicht ist angesichts neuer musikalischer Trendsportarten aus dem Londoner Underground tatsächlich angebracht. Im Fall von Dubstep - nach UK Garage, 2Step und Grime der jüngste Soundbastard aus Reggae, HipHop, Techno und einer sehr großzügig bemessenen Portion Bass - ist sie aber unbegründet. Nicht von ungefähr wird der vielschichtige Dubstep hierzulande im Rahmen der Wiener Festwochen vorgestellt und nicht auf von Wodkaerzeugern ausgerichteten Clubbings.

Im Vergleich zu seinem hektischen, aggressiven Großonkel Drum'n'Bass taugt er auch nur bedingt als Soundtrack für hedonistische Umtriebe. Angesichts der mitunter vertrackt synkopierten Rhythmen und einer vergleichsweise langsamen Geschwindigkeit stellt sich sogar die Frage, wie man zu Dubstep überhaupt tanzt. Von seiner Genealogie her ist er eben nicht nur für


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