Adieu, Tristesse

Kultur | Joachim Schätz | aus FALTER 19/07 vom 09.05.2007

FILM Mit der internationalen Studentenfilmschau "Große Träume, kurze Filme" beweist die Filmakademie, dass die Kinozukunft gar nicht so düster aussieht.

Ein Wehrdiener macht sich vor laufender Kamera Gedanken über seine universitäre Zukunft: "Mich würden Sprachen interessieren, oder auch, was ihr macht's: Ich liebe Film. Aber ob ich das dann durchziehen tät ..." Dieser Moment aus Judith Zdesars charmanter zwanzigminütiger Dokuminiatur "Bilder aus dem Tagebuch eines Wartenden" verdichtet blitzartig, was beim Ansehen von Studentenfilmen besonders deutlich wird: Was praktizierende Filmemacher von noch so kundigen und begeisterungsfähigen Filmfans trennt, ist ein breiter Graben - aus langwieriger Knochenarbeit, organisatorischem und materiellem Aufwand, der "Filmproduktion" heißt.

Wenn das Filmfestival der Wiener Filmakademie (kurz: FAK) nun zum 13. Mal Studentenkurzfilme aus aller Welt präsentiert, dann geht es vor allem darum, eine Öffentlichkeit für diese Arbeiten zu schaffen,


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