Sushi und Strolchi


Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 19/07 vom 09.05.2007

NEUES LOKAL Sushi und Maki schmecken fein und sind in Wien beliebt. Kein Grund, das Prinzip der Rohfischriegel und-röllchen nicht weiterzuentwickeln.

Es gibt da so Speisen, die regen kreative Kochköpfe ganz besonders an. Meistens Dinge, die jeder schon tausendmal gegessen hat und bei denen man daher einen möglichst großen Ahaeffekt gegen den Gewohnheitstrott erzielen kann. Wie wurden Schnitzel nicht schon "kreativ" paniert, was wurde nicht schon alles zu Gulasch verarbeitet.

Und wie nahm man sich nicht schon des Themas Sushi an: von witzigen Oberösterreicherversionen (Knödelsushi "Bad Zell" im good old Aromat) bis zu Experimentalvarianten der besseren (Kim kocht) oder der schrägeren Art wie zum Beispiel die Schokolade-, Schnitzel-oder Fisch-mit-Vanillesauce-Makis im Dots auf der Mariahilfer Straße. In diesem - überaus erfolgreichen, mittlerweile schon aufs Doppelte vergrößerten - Lokal arbeiteten auch Linh Do Ngoc und Matthias Gazso, waren aber der Meinung, dass man das Thema der

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