Barocker Groove

Kultur | Gregor Schenker | aus FALTER 19/07 vom 09.05.2007

MUSIK Thomas Platzgummer ist einer der umtriebigsten Köpfe der klassischen Musikszene von Graz. Am Muttertag hält er im Stefaniensaal Einzug.

Mit seinem zerstrubbelten Haar und den lachenden Augen sieht Thomas Platzgummer gar nicht so aus, wie man sich einen seriösen Orchesterdirigenten vorstellt. Und dennoch wird das Sinfonieorchester des Johann-Joseph-Fux-Konservatoriums nächsten Sonntag unter Leitung des Vorarlberger Cellisten im Stefaniensaal Platz nehmen, um unter anderen Brahms, Liszt und Mozart zur Aufführung zu bringen. Innerhalb eines Jahres hat Platzgummer das eher stiefkindlich behandelte Orchester aus der Versenkung geholt, den Schwierigkeitsgrad des Repertoires extrem nach oben geschraubt und sowohl die Herzen des Grazer Publikums als auch des Orchesters im Sturm erobert. "Viele kennen nur die Konzertsituation, in der versucht wird, möglich perfekt zu spielen, aber das geht auf Kosten der Musikalität, weil man einfach zu vorsichtig musiziert. Wenn man voll spielt, spielt


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