Trashige Feinkost

Kultur | Tiz Schaffer | aus FALTER 19/07 vom 09.05.2007

STADTMENSCH Der Designer, Veranstalter und Musiker Mario Rampitsch ist für seine Kunst schon angespuckt worden. Natürlich unverdienterweise.

Wer das Gerede vom Networking nicht mehr hören kann, dem sei gesagt: Damit bringt man es zu was im Leben. Etwas Talent gehört natürlich auch dazu. Zum Beispiel ein stilsicheres Auge. Mario Rampitsch hat zwei davon und setzt sie gerne dafür ein, die Welt ein wenig schöner zu gestalten: CD-Covers, Homepages oder Flyer zum Beispiel, aber auch Geschäftslokale. Sein bevorzugtes Einsatzgebiet ist dabei das Tunen von Retro-Trash jedweder Art. Der eben nach Lend übersiedelte alternative Friseursalon "Die Haarschneiderei" etwa schneidet Spitzen in einem von Rampitsch liebevoll gestalteten Umfeld: Jede Menge collagiertes Bildmaterial aus vergangenen Jahrzehnten, auf Hochglanz polierte alte Möbelstücke und andere historische Fundstücke, wie zum Beispiel eine alte Carrera-Rennbahn, zieren die Räumlichkeiten. Eine Tür weiter befindet sich das Kreativbüro

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