Das Feuer von Paris

Tiz Schaffer | Kultur | aus FALTER 20/07 vom 16.05.2007

SPRINGSEVEN Das Hamburger Duo Digitalism sorgt mit unverblümtem Bastardpop für Frischluft in der Indie-Disco. Mit ihrem neuen Album "Idealism" besuchen sie nun das springseven-Festival.

In den letzten zwei Jahren ist die Sache ziemlich explodiert", sagt Jens Moelle. Während des Telefongesprächs sitzt der 24-jährige Musiker gerade mit seinem türkischstämmigen Kollegen Ismail Tuefekci in einem kleinen Café in London. Er wirkt frisch und ausgeruht, obwohl Digitalism am Vortag in Paris aufgetreten waren und sich am Tag danach frühmorgens in den Flieger setzen werden. Derzeit sind die beiden unprätentiösen Jungs aus Hamburg mit Auftritten beschäftigt. Und wenn Anfang Juni ihr erster Longplayer "Idealism" in den Läden stehen wird, wird ihr Tourplan wohl noch dichter werden. Was nicht nur an ihrem prächtig tanzbaren und zugleich wohnzimmertauglichen Album liegen dürfte, sondern auch an den gut geschmierten Promo-Maschinen von EMI. Vor kurzem haben Moelle und Tuefekci einen Major-Deal

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