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Politik | Ingrid Brodnig | aus FALTER 20/07 vom 16.05.2007

ÖH-Wahl Die Österreichische Hochschülerschaft wird international bewundert. Sie ist besser als ihr Ruf. Die Philosophin Katharina grübelt erst einmal, dann sagt sie: "Vielleicht gehe ich wählen." Vielleicht bleibt sie der Wahl zur Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH), die vom 22. bis zum 24. Mai stattfindet, aber auch fern. Sowie der Großteil der Studenten. Zwei Drittel von ihnen blieben bei der letzten Wahl im Jahr 2005 zu Hause.

Demokratieverdrossenheit? Mitnichten - es ist (sieht man von Polen und Zypern ab) ein europäisches Spitzenergebnis. Sowohl die Wahlbeteiligung als auch die Qualität der Studentenvertretung ist vorbildlich, wie ein internationaler Vergleich zeigt. In vielen Ländern gibt es gar keine rechtlich verankerte bundesweite Studentenlobby. In den meisten europäischen Staaten liegt die Wahlbeteiligung nur bei zehn bis zwanzig Prozent. "Österreich ist ein kleines Land, und trotzdem hat die ÖH eine der stärksten Stimmen", betont Bea Uhart aus Frankreich,


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