"Haydn ist Cool Jazz"

Kultur | Klaus Nüchtern | aus FALTER 20/07 vom 16.05.2007

MUSIK Der Komponist und Trompeter Franz Koglmann feiert am 22. Mai seinen sechzigsten Geburtstag. In seinem jüngsten Werk versucht er, Joseph Haydn und den Aphoristiker E.M. Cioran unter einen Hut zu bringen. Ein Gespräch über Melancholie, Schlaflosigkeit, die Vor- und Nachteile des Alters.

Franz Koglmann ist Komponist, Bandleader, Trompeter und Flügelhornist und - nicht zuletzt dank dieser Kombination - einer der interessantesten Musiker des Landes. Hochreflektiert, aber undogmatisch bewegt er sich in verschiedenen Idiomen, was ihm einmal den Ruf eingetragen hat, die 2. Wiener Schule von Schönberg, Berg und Webern mit dem Cool Jazz zusammenzubringen.

Dass nun sein sechzigster Geburtstag und die Uraufführung seines jüngsten Werkes - im Volltitel: "Nächtliche Spaziergänge. Eine Gedankendämmerung nach Motiven von Joseph Haydn, mit der Originalstimme von E.M. Cioran" - zeitlich zusammenfallen, ist eher Zufall. Der Grundstein für den Kompositionsauftrag der Europäischen Kulturhauptstadt


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