Koglmanns Musik

Eine Karriere auf Konserve

Kultur | aus FALTER 20/07 vom 16.05.2007

Franz Koglmann ist nicht der Typ von Musiker, der ständig auf Festivals oder als Sideman in anderen Bands auftritt. Vielmehr konzentriert er sich seit den Achtzigerjahren auf die eigenen Kompositionen, die er für Stammformationen wie das Pipetett und vor allem das Monoblue Quartet (mit dem englischen Saxofonisten und Klarinettisten Tony Coe) oder größere Ensembles schreibt. In der Regel münden die verschiedenen Projekte in eine CD-Produktion, weswegen das Ruvre Koglmanns auf Klangkonserve recht gut dokumentiert ist - zunächst vor allem auf dem Schweizer Hat-Art-Label, seit Ende der Neunzigerjahre auf dem von Koglmann künstlerisch betreuten Label between the lines (btl). Ein geraffter Überblick über eine Karriere in Alben.

Opium (1973, 1976)

Ursprünglich auf zwei LPs herausgebracht, mittlerweile als CD neu aufgelegt: Koglmanns Zusammenarbeit mit zwei Referenzfiguren der amerikanischen Szene, dem Trompeter Bill Dixon und dem Sopransaxofonisten Steve Lacy. Sozusagen die zerebrale Seite


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