Kraut den Lukas

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 20/07 vom 16.05.2007

NATUR Zum Stadtgärtnern braucht's nicht unbedingt den eigenen Garten oder die riesige Dachterrasse - es reicht auch das Fensterbrett.

Die Umweltabteilung der Stadt Wien kämpft ja immer ein bisschen gegen die Windmühlen der Verwaltung. Oder gegen Ignoranten, die sich einen Dreck scheren um ordentliche Mülltrennung oder - da wird's dann noch komplizierter! - den Biomüll. Da versucht man dann, Gartenbesitzer dazu zu kriegen, statt gepflegtem Rasen und faden Thujenhecken Abwechslung ins eigene Grün zu bekommen. Auf dass Vögel, Schmetterlinge oder andere nützliche Insekten es dort schön haben. Da gibt man mit allerhand Broschüren einen Überblick, wie man Meise, Schwalbe, Hummel oder Wildbiene in den Garten oder aufs Dach bekommt, damit das Getier knackige Blattläuse oder andere Schädlinge vertilgt oder Obstbäume bestäubt (das machen Bienen nämlich!). Die Umweltberatung Wien ist in dieser Sache ein ganz guter Tipp, wenn man sich nicht ganz sicher ist, welche (einheimischen) Pflanzen


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