Neue Bücher

Kultur | aus FALTER 21/07 vom 23.05.2007

Novelle

Pascal Mercier: Lea

Wie viel im Leben bestimmt das Schicksal und welcher Freiraum bleibt dem Einzelnen, sein Glück zu machen? Große Fragen, die man sich - sind erst der Hunger gestillt und der Durst gelöscht - ja auch mal stellen kann. Die Menschen tun das gerne, der Erfolg von Peter Bieri beweist es. Der Schweizer Philosoph verhandelt solche Themen sowohl in seinem Sachbuch "Das Handwerk der Freiheit" (2001) als auch in seinen belletristischen Texten, die unter dem Pseudonym Pascal Mercier erscheinen. Nach dem Bestsellerroman "Nachtzug nach Lissabon" (2004) veröffentlicht Mercier nun ein Buch, das er als Novelle gekennzeichnet hat - ein sympathisches Understatement, wäre "Lea" dafür nicht ein wenig aufgebläht. Da ist die titelgebende Figur, um die die Erzählung kreist - ein Mädchen, das nach dem Tod seiner Mutter in Trauer versinkt, bis es eine Geige in die Hand bekommt; der Vater, der alles für die Karriere seiner hochtalentierten Tochter opfert; sowie ein Exchirurg, dem


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige