Life Ball 2007

Prinzessin Hoffnung

Stadtleben | aus FALTER 21/07 vom 23.05.2007

Bei der Pressekonferenz zum Life Ball trug Gery Keszler heuer jenes Hemd, das er vor 15 Jahren beim ersten Ball im Wiener Rathaus anhatte. "Als Glücksbringer", sagte der Erfinder einer der größten Charity-Events für Menschen mit HIV und Aids, "damit wir safe durch die Nacht kommen".

Längst ist der Life Ball zum fixen Bestandteil des österreichischen Gesellschaftslebens geworden. Dabei ist die Veranstaltung mehr als ein wilder Haufen schriller Gestalten, die mit nackten Hintern durchs Rathaus spazieren, mehr als ein paar nationale und internationale Promis in bizarren Gewändern auf dem Laufsteg oder in den VIP-Logen. Mehr als die bunte Eröffnungsshow auf dem Rathausplatz samt Modepräsentation sowieso. Der Life Ball erwirtschaftet richtig viel Geld. Geld, das je zur Hälfte Projekten in Österreich und im Rest der Welt zugute kommt und ohne das viele Hilfsorganisationen ihre Arbeit nicht machen könnten. Mehr als eine Million Euro waren 2006 der Reinerlös der Veranstaltung, verteilt


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