Die Bienenkönigin

Stadtleben | Marijana Miljkovic´ | aus FALTER 21/07 vom 23.05.2007

NATUR Nur nicht hysterisch werden: Bienen sind ein friedliches Völkchen. Sagt Franziska Blauensteiner, Hobbyimkerin am Wiener Stadtrand.

Bienen stechen nur, wenn sie gedrückt oder erschreckt werden", sagt Franziska Blauensteiner und bleibt gelassen. "Laufen ist ganz schlecht, da verliert man immer." Die Bienenstöcke der Teilzeitimkerin stehen in ihrem Sieveringer Garten, den man nur auf dicht umwucherten Trampelpfaden erreichen kann. Von dort aus wird man aber beim Anblick von Riesenrad, Donauturm und Stephansdom daran erinnert, wo man ist: in der Großstadt Wien. Blauensteiner betreibt das Hobby erst seit vier Jahren. Begonnen hat sie damit, weil ihre Obstbäume kaum Früchte trugen. Mit der Idee, dass mehr Bienen die Bestäubung erledigen können, ist sie an eine professionelle Imkerin herangetreten, die ihr eine Bienenkönigin mit ihrem Volk zur Verfügung stellte. Seit damals hat sie nicht nur mehr Obst im Garten, sondern auch Honig. Letztes Jahr kamen dort fünfzig Kilo Honig zusammen.


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