Jenseits von Eden

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 21/07 vom 23.05.2007

WÄSCHE Palmers macht auf jung und jünger und eröffnete seinen ersten Paradise Shop.

Vor gar nicht allzu langer Zeit ließ man sich beim Wäschehersteller Palmers einen Ableger für die jüngere Zielgruppe aufschwätzen: P2 hieß die günstigere Linie samt eigenen Läden, das Ganze war ein bisschen technoid und vom allgemeinen Internettaumel beeinflusst (es gab bei P2 doch tatsächlich mit Codes bedruckte Wäsche, die Codes musste man im Web registrieren und schon hatte man eine neue Freundin bzw. einen neuen Freund oder so). Außerdem klang P2 fast wie P1, also nach Schickimickidisco, wer immer sich das ausgedacht hat.

Heute ist nicht nur Palmers anders - die Besitzverhältnisse des Textilherstellers haben sich verändert wie die Läden und das berühmte Giftgrün im Logo ist dunkler geworden. Auch die junge Zielgruppe ist offenbar eine andere und deshalb macht Palmers jetzt nicht mehr auf Techno, sondern auf Paradies. Paradise heißt das trendige und billigere Lifestylelabel von Palmers


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