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Gutes tun & essen

Stadtleben | aus FALTER 21/07 vom 23.05.2007

Die moralische Komponente wird in ziemlich naher Zukunft ein ganz wesentlicher Faktor in der Lebensmittelindustrie und auch in der Gastronomie sein: bio, nachhaltig, fair gehandelt, genfrei, regional, gute CO2-Bilanz werden zum Verkaufsargument. Wie bereits hier:

Weltfriedens Café, 7., St.-Ulrichs-Pl. 4, Tel. 911 18 41, Mi, Do, Sa 16-20, Fr 12-17, So 12.30-18 Uhr, www.weltfriedens-cafe.at

Meditationen, reine Energie, barrierefrei und kinderfreundlich, kein Alkohol, kein Nikotin, alle sich ergebenden Überschüsse fließen in den internationalen Tempelbau für Weltfrieden.

Weltcafé, 9., Schwarzspanierstr. 15, Tel. 405 37 41, tägl. 9-2 Uhr, www.weltcafe.at

Sympathisches Lokal für Studierende. Speis und Trank stammen zu hundert Prozent aus fairem Handel oder Bioanbau. Entwickelte sich zur fixen Größe im Grätzel.

Gesundes, 2., Lilienbrunng. 3, Tel. 219 53 22, Mo-Sa 9-15 Uhr, www.gesundes.at

Kein Fleisch, kein Fisch, kein Rauch, kein Alkohol, keine Milch, Eier, Honig und trotzdem ganz schön gutes Essen und ganz schön angenehme Atmosphäre.

St. Charles Alimentary, 6., Gumpendorfer Str. 33, Tel. 586 13 63, Mo-Fr 12-15 Uhr, www.saint.info

Zutaten fast ausschließlich aus eigener Pflückung oder eigenem Anbau, Fleisch nur von selbsterlegtem Wild. Und: Die Sachen schmecken absolut fantastisch.

WEIN - Rioja hatte vor einigen Jahren den Ruf, den besten Preis-Leistungs-Wein der Welt zu liefern. Inzwischen traten Chile und Bulgarien auf den Plan, aber die Riojas wurden auch sehr viel besser und blieben preiswert: Die 2004er Crianza der Riesen-Bodega LAN etwa - fleischig, fruchtig, intensiv und dicht, ohne allerweltsbeliebig zu sein. Ein ziemlich guter Rotwein für den Preis.

Preis: € 9,59 Bewertung: 4/5 (sehr gut), bei Wein & Co.


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