Fernsehen

Medien | Julia Ortner | aus FALTER 22/07 vom 30.05.2007

Staub, Dreck, Hackeln bis zum Umfallen, Toilettenputzdienst, Massenverköstigung - und dann auch noch Baustellen-Besuche von Richard Lugner: Wer bei der ATV-Dokusoap "Das Traumhaus" (Di., 20.15 Uhr) mitmacht, braucht eine dicke Haut, frage nicht. Die ursprünglich neun Paare, aus jedem Bundesland eins, schuften vier Monate gemeinsam an einem Rohbau in der Pampa, werden vom Publikum nacheinander rausgewählt - und die völlig devastierten Gewinner kriegen dann ihren Fertigteilalbtraum. Davor müssen die Amateur-Bauarbeiter natürlich nicht nur Häuselbauerleid ertragen, sondern sich auch ständig mit ihren Konkurrenten herumraufen. Ein Klassiker also, wenn da nicht einige offene Fragen wären. Warum um Himmels Willen möchte jemand sein ganzes Leben, Job und Freunde aufgeben, um in ein niederösterreichisches Kaff nahe Neulengbach zu ziehen? Wer findet das weiß-knallrot angemalte Teil tatsächlich hübsch? Wie lange muss der Gewinner das Haus behalten, bevor er es verscherbeln kann? Und welche Substanzen für unmotivierten Frohsinn nimmt eigentlich Moderatorin Katrin Lampe?


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige