Ganz oder gar nicht

Kultur | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 22/07 vom 30.05.2007

THEATER Die neuen Theaterkuratoren der Stadt Wien haben einen harten Job: Sie müssen sich alle Aufführungen der freien Szene anschauen. Und sie bestimmen, wer subventioniert wird. Damit macht man sich nicht nur Freunde.

Die Wiener Theaterreform hat ein Büro im Museumsquartier. Mit der von Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny vor vier Jahren gestarteten Reform sollen die Strukturen der Wiener Off-Theater-Szene erneuert werden, um dadurch mittelfristig die künstlerischen Ergebnisse zu verbessern. Unter anderem wurden die früher amtierenden Beiräte durch ein dreiköpfiges Kuratorium ersetzt, das für die sogenannte "Projektförderung" zuständig ist. Anfang Februar sind in dem Büro im Museumsquartier drei neue Leute eingezogen: Angela Glechner, André Turnheim und Marianne Vejtisek. In den nächsten zwei Jahren entscheiden sie, welche Projekte aus der freien Szene (Sprechtheater, Musiktheater, Tanz, Kinder- und Jugendtheater) gefördert werden und welche nicht; auch für die Vergabe


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