Rein in die Fabrik!

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 22/07 vom 30.05.2007

SZENE Orient in Unterdöbling: Die wunderbare Zacherlfabrik muss man gesehen haben. Jetzt gibt's dazu Gelegenheit.

Zacherlin kennt man nicht mehr, Mottenkugeln heißen heute anders. Doch Ende des 19. Jahrhunderts war der Insektenkiller aus Wien in aller Schränke. Da er für das Mittel eine Pflanze aus Nordpersien importierte, ließ sich Fabriksbesitzer Johann Zacherl 1888 in Unterdöbling vom Architekten Karl Mayreder einen prächtigen Firmensitz ganz im orientalischen Stil errichten. Bis heute wirkt der an eine Moschee erinnernde Bau samt weitläufigem Park inmitten von Wohnhäusern wie ein Fremdkörper: Zwei minarettartige Türmchen, eine gekachelte Kuppel, die in der Sonnen glitzert, eine bunte Fassade wecken die Neugier. Im Vorderhaus sind Büros untergebracht, die riesigen ehemaligen Produktionsstätten standen jahrelang leer und blieben ungenutzt.

Die Zacherlfabrik ist ein fantastischer Bau, da will man hinein. Jetzt gibt es dazu Gelegenheit, das Gebäude von innen zu erleben. Der


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige