Im Hof spielen

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 22/07 vom 30.05.2007

NEUES LOKAL Der wahrscheinlich tollste Arkadenhof der Stadt hat (wieder) ein Café. Leider aber kein besonders gutes.

Achtung, das kann jetzt wieder ein bisserl sentimental werden: Früher, also zumindest vor zwanzig Jahren, war der Arkadenhof der Hauptuni ein seltsames Biotop mit der depressiven Atmosphäre eines polnischen Schweigeorden-Kreuzganges. Irgendwann später, offenbar lange nach meinem erfolgreich abgebrochenen Studium, änderte man diese Anmutung dann aber drastisch, pflasterte den neogotischen Arkadenhof ordentlich her, machte aus dem Rest eine begehbare Wiese mit besitzbaren Steinplatten im Schatten der paar verbliebenen Bäume und hatte im Nu einen ziemlich properen Campus beieinander.

Was aber tun mit einem riesigen, schönen, von wärmender Sonne und kühlendem Wind gleichsam versorgten Arkadenplatz, durch den und in dem ständig ein paar Hundert junger Menschen wuseln, die mitunter sogar ein bisschen Zeit übrig haben? Richtig, ein Café.

Das Problem dabei: In Sachen Gastronomie


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