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Stadtleben | Maria Motter, Tiz Schaffer und Gregor Schenker | aus FALTER 23/07 vom 06.06.2007

Steirerinnen und Steirer der Woche

Werner Fenz is back. Der in den letzten Jahren quasi als Nomade tätige Kunsthistoriker wird nun seine Arbeit auf institutionellem Fundament verrichten. Zwar ist das Grazer Künstlerhaus auch künftig ein halbes Jahr fest in den Händen traditionsverbundener Künstler-Innungen, die andere Hälfte wird sich Fenz künstlerischer Leiter nennen. Seinen Einstand hat er schon bravourös hingezaubert: Mit der Grazer Künstlergruppe G.R.A.M. hat er das Künstlerhaus in eine chinesische Schmuckschatulle verwandelt. Über 5000 Fotos, die G.R.A.M. und der Fotograf Chen Wei in China geschossen haben, wurden in großformatiger Abfolge an die Wände projiziert, unzählige Hühnerhaxen verzehrt und 1000 Flaschen chinesischen Bieres vom durstigen Volk geleert. "So was hab' ich selten erlebt", meinte Fenz. Generationenübergreifend war's obendrein: Von Peter Weibel bis Sebastian Sailer von der Sixties-Combo The Staggers waren alle dort, die das Wort "Kunst" anstandslos


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