Mini-Harvard für alle!

Vorwort | Nina Horaczek | aus FALTER 23/07 vom 06.06.2007

KOMMENTAR Österreich bekommt mehr Kindergärten. Das reicht nicht. Kinder müssen dort auch professionell gefördert werden.

Nun ist die Kindsweglegung amtlich: Vergangene Woche hat sich die Koalition auf 30.000 bis 50.000 neue Plätze für Österreichs Nachwuchs geeinigt. Nur kurz wurde gestritten, ob das letzte Kindergartenjahr gratis, aber verpflichtend eingeführt werden soll - doch dafür fehlt Bildungsministerin Claudia Schmied (SPÖ) ohnehin das Geld. Abgesehen von der ewigen Mütterfixiertheit der Debatte (wo bleiben schon wieder die Väter?) sind mehr Kinderbetreuungsplätze natürlich gut. Dennoch bleibt eine wichtige Frage offen: die nach der Qualität der Betreuung in Kindergärten. Wie viel Bildung sollen wir unseren Kindern ermöglichen? Wie helfen wir jenen, die sich mit Sprachproblemen plagen? Und vor allem: ab wann? Ab sechs Jahren, lautet die österreichische Antwort. Erst dann gilt die "Schulpflicht" und damit auch die Pflicht des Staates, unsere Kleinen zu bilden.

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