"Zum Kotzen sympathisch"

Medien | Julia Ortner | aus FALTER 23/07 vom 06.06.2007

FERNSEHEN Andi Knoll ist der nette Kerl von nebenan mit der großen Klappe. Die neue Moderationsallzweckwaffe des Küniglbergs über Frechsein und Jungbleiben im ORF.

Die letzte Moderation, der Abspann läuft, der Moderator hat sich strategisch geschickt eine gute Wuchtel für den Schluss aufgehoben. "Gestern Kdolsky, heute Khol und Kdolsky - der ORF ist und bleibt ein Schwarzfunk", sagt Andi Knoll nach dem Andreas-Khol-Interview und schaut keck drein. "Auch morgen bemühen wir uns wieder nicht sehr um Ausgewogenheit, um 18 Uhr, ORF 1." Nach den ersten paar Wochen "Wie bitte?" geht dem gelernten Radiomann die Moderation des Infotainmentmagazins schon leichter von der Hand. Knoll turnt recht lässig durch die Deko, fuchtelt nicht mehr so viel herum und legt die Umstiege zwischen den Geschichten weniger brachial an - was bei Themen zwischen Abtreibung und dem Hype um Totenkopf-T-Shirts nicht immer einfach ist.

Der 35-Jährige setzt dabei auf sein Erfolgsrezept: Er ist der sympathische Typ von


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