Presseschau

Medien | Gerald John | aus FALTER 23/07 vom 06.06.2007

Schön, wenn man sein Hobby zum Beruf machen kann. Krone-Reporter Mark Perry zum Beispiel geht offenbar gerne im nördlichen Waldviertel spazieren. Weil im finstren Forst nicht viel los ist, spielt sich das Abenteuer vor allem im Kopf ab - alle paar Jahre lässt Perry seine Leser daran teilhaben. "Unendlich stark waren sie, aber auch unbändig wild und weise - jene vorchristlichen Ahninnen, die einst an geheimnisvollen Orten der Kraft im Waldviertel tanzten!", fabulierte der Autor im Jänner 2001. "In kultischer Nacktheit, die jetzt auch von modernen Frauen und Mädchen wieder entdeckt wird." Als Beweis präsentierte die Krone ein Model, das sich mit "Leichtigkeit" der Kleider entledigte, wo einst "Jungfrauen bei Mondschein (...) getanzt haben sollen". Sechs Jahre danach posiert wieder eine Barbusige auf einem Granitblock, und die historischen Spekulationen sind zur gesicherten Tatsache gereift: "Das gibt Stoff für (...) kultische Nacktrituale, die in mondhellen Nächten noch immer Frauen und Mädchen in die Dunkelheit des Waldes locken." Und den Spechtler von der Krone.


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