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Medien | aus FALTER 23/07 vom 06.06.2007

Fiese Methoden der Telekom Austria? Das hört sich gar nicht nett an, was der Verband der heimischen Internetprovider (ISPA) der Telekom Austria vorwirft: Um neue Kunden zu gewinnen, soll der Marktführer rechtswidrige Methoden angewendet haben. Laut dem Verband habe die Telekom den Datenschutz missachtet und Kunden anderer Provider Lockangebote unterbreitet. Wer in den letzten Tagen offline war, könnte ein Opfer der Werbeaktion sein. Die ISPA behauptet, dass die Telekom Austria einige Internetuser ohne Erlaubnis dieser als Kunden übernommen habe. Durch diese "Zwangsumstellung" seien diese dann kurzfristig offline gewesen. Die Telekom Austria weist alle Anschuldigungen zurück. Breitbandanbieter UPC hat nun Klage wegen Datenmissbrauchs eingereicht.

iTunes: Kontrolle statt Kopierschutz Zuerst die gute Nachricht: Apple bietet in seinem Online-Musikladen iTunes nun auch Songs und Alben ohne Kopierschutz und in besserer Qualität an. Und nun die Schlechte: Die sogenannten "iTunes Plus"-Stücke kosten 30 Cent mehr und sind mit dem Namen des Käufers und seiner E-Mail-Adresse versehen. Wer die erworbenen Files also in Online-Tauschbörsen weiterverbreitet, ist leicht rückverfolgbar und könnte auf Schadenersatz geklagt werden. Mit dieser Maßnahme gerät Apple nun wieder ins Visier von Datenschützern. Denn es ist unklar, ob die iTunes-Stücke neben dem Namen und der E-Mail-Adresse noch zusätzliche Daten speichern, und ob deren Käufer über die Verwendung der Information ausreichend aufgeklärt werden.


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