Nichts geschenkt

Kultur | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 23/07 vom 06.06.2007

MUSIK Musik ist kein Hobby: Der Oberösterreicher Franz Reisecker alias Lichtenberg startet in sein zweites Jahrzehnt als Profimusiker.,

Heutzutage als Musiker zu leben, ist kein Honigschlecken. Das MP3-Zeitalter mag aus flüchtigen Datenhaufen bestehen, kulturell hinterlässt es umso tiefere Spuren. "Bei den jungen Leuten ist die Wertigkeit der Musik leider sehr gefallen", zuckt Franz Reisecker die Schultern. Wenn er im Nachtleben mit Jungen rede, heiße es oft:, Echt, du machst Musik? Schenk sie mir!' Ich sage dann, dass ihnen der Bäcker auch keine Semmeln schenkt. Für die ist Musik nur ein Hobby."

Für den aus Oberösterreich stammenden, mit Punk- und Gitarrenrock sozialisierten Franz Reisecker alias Lichtenberg ist Musik nicht nur "etwas Heiliges", sie ist auch sein Beruf. Seit Anfang der Neunziger in legendären Kapellen wie den Occidental Blue Harmony Lovers, Mastalsky oder später dem Orchester 33 1/3 aktiv, hat sich der heute 44-Jährige vor zehn Jahren entschlossen, allein vom


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