Geklagt von Glock


Florian Klenk
Politik | aus FALTER 24/07 vom 13.06.2007

GERICHT Wie kommt eine Pistole aus Deutsch-Wagram ins Auto eines sudanesischen Rebellen? Amnesty hat recherchiert - und lernt nun die Welt eines Kärntner Waffenhändlers kennen.

Als ihn sein Geschäftspartner vor vier Jahren ermorden wollte, schlug Gaston Glock, damals 74, so fest zurück, dass der Attentäter Zähne spuckte und "mit ausgebreiteten Armen wie Jesus" (ein Staatsanwalt) auf Glock niedersackte. "You don't mess with Gaston Glock", schrieb das renommierte Wirtschaftsmagazin Forbes über ihn. Er ist der Mann, nach dem jene Pistole benannt ist, die er 1981 in einsamen Nächten im Keller seines Hauses erfand - und mit der er Polizisten und Armeen in aller Welt ausstattet.

Mit Gaston Glock legt man sich nicht an. Auch Amnesty International spürt dieser Tage, was das bedeutet. Dabei will die Menschenrechtsorganisation nur ergründen, wie eine Glock-Pistole von Deutsch-Wagram in den Jeep eines sudanesischen Rebellen gelangen konnte. Denn Glock darf seine Pistolen nur an seriöse Händler

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