Kritik kurz

Kultur | aus FALTER 24/07 vom 13.06.2007

Quinceañera Der mexikanische Originaltitel des Films von Richard Glatzer und Wash Westmoreland bezeichnet das traditionelle Fest, mit dem Mädchen von 15 Jahren den Übergang ins Erwachsenenleben feiern. Schauplatz ist Los Angeles, genauer: Echo Park, ein Viertel der Stadt, das vor allem von Einwanderern aus Mexiko bevölkert wird. Die Geschichte handelt von einer weitläufigen Familie: von Tomas, dem 83-jährigen Hausbesorger, seinem Großneffen Carlos, der eine folgenschwere Affäre mit dem englischen Hausbesitzer hat, und von Magdalena, seiner Großnichte, die ihrer Quinceañera entgegenfiebert. Bei einer Anprobe des Festkleides ausgerechnet, wird Skandalöses offenbar. Magdalena ist zwar noch Jungfrau, aber dennoch im zweiten Monat schwanger. Bis das Wunder ihrer "unbefleckten Empfängnis" aufgeklärt, das Mädel mit ihren streng katholischen Eltern wieder versöhnt und der schwule Carlos zum verantwortungsbewussten Familienmitglied geläutert ist, wird ausgiebig geredet, gesungen,


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