Die im Dunkeln

Herwig G. Höller | Politik | aus FALTER 24/07 vom 13.06.2007

GESCHICHTE Verfolgten Frauen in der Nazizeit und der Ahndung von NS-Verbrechen widmen sich zwei neue Publikationen.

Sechzig Jahre nach dem Ende des Dritten Reichs ist die Aufarbeitung dieses dunklen Kapitels alles andere als abgeschlossen. Zwei Neuerscheinungen des Grazer Vereins Clio liefern diesbezügliche Beiträge, die sich einerseits mit NS-Verbrechen, andererseits mit ihrer juristischen Behandlung nach 1945 beschäftigen.

Der Sammelband "Die im Dunkeln sieht man doch" basiert auf der gleichnamigen Veranstaltungsreihe im Grazer Stadtmuseum, die durch das offizielle "Gedenkjahr 2005" provoziert worden war. Während Sozialministerin Ursula Haubner (BZÖ) "Trümmerfrauen" in den Vordergrund rückte, schlugen NS-Opferverbände die Beschäftigung mit dem politischen Widerstand und der Verfolgung von Frauen in der Steiermark während der NS-Zeit vor. Die daraus resultierende Publikation beinhaltet Berichte von Widerstandskämpferinnen wie Maria Cäsar und Beiträge, die Frauen in unterschiedlichen

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