Im fröhlichsten Schaffensrausch

Kultur | Wolfgang Kühnelt und Clara Pfaller | aus FALTER 25/07 vom 20.06.2007

MUSIK Ein Gespräch mit styriarte-Intendant Mathis Huber über das miserable Image der Wikinger, einen Außerirdischen namens Harnoncourt, randalierende Musiker und über den Song Contest, der heuer erstmals in Graz stattfindet.

Palais Attems, im Arbeitszimmer des styriarte-Chefs. Für einen Intendanten spricht Mathis Huber überraschend leise, sehr überlegt und vor allem druckreif. Jede seiner Antworten ist ein kleines spontanes Referat. Seit 1991 leitet der gelernte Musik-Journalist "die steirischen Festspiele", wie sich sein Festival im Untertitel nennt. Auch wenn zu Beginn seiner Tätigkeit so mancher Experte bezweifelte, ob der junge Mann eine Veranstaltungsreihe dieser Größenordnung bewältigen könnte, sind die Vorbehalte bald verstummt. Die wichtigste Grundvoraussetzung dafür: Mathis Huber liebt Musik - vor allem, wenn sie alt ist - und nennt sie die "schönere Schwester der Religion". Außerdem scheint er ein guter Geschäftsmann zu sein. Auf die Bitte, die Finanzierung des


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