Ist der ORF zu retten?

Vorwort | Armin Thurnher | aus FALTER 25/07 vom 20.06.2007

SEINESGLEICHEN GESCHIEHT Zum Debakel Programmreform: Woran das öffentlich-rechtliche Wesen zuerst denken müsste.

Wir haben eine ORF-Debatte. Nein, haben wir nicht. Wir reden darüber, dass "MIA" abgesetzt wurde. "MIA"? "Mitten im 8en", das Herzstück, das sich nicht entscheiden konnte, Sitcom oder Soap zu werden, und doch lieber zum Flop wurde. Wir reden darüber, dass Vera wiederkommt. Oder war die gar nie weg und kehrt nur auf einen besseren Sendeplatz zurück? Wir reden über jene Talkshows, in denen sich eine Szene, die es gar nicht gibt, am halluzinierten Stallgeruch wärmt. Muss sie ihn deswegen auch noch verbreiten? Wir reden über alles Mögliche, über Gagen von weißen Elefanten, die auf den weiten Fluren des Küniglberges äsen, über sinkende Werbeeinnahmen, über Lizzy Engstler, über Streitereien im Stiftungsrat und manches andere Unterhaltsame.

Die grandios angekündigte ORF-Reform ist gescheitert. Nein, ist sie nicht. Denn den lautstark beklagten Quotenflops stehen Erfolge


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